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So bloggen Sie richtig

erstellt am: 27.07.2012 von WP Care | Kategorie(n): Best Practice, Grundlagen des Bloggens | Schlagwörter: ,

Ich schreibe auf mein­er Start­seite “Ein Blog zu schreiben, ist nicht schw­er…”. An sich ist das richtig. Jed­er, der schreiben kann, kann seine Gedanken und Mei­n­un­gen in einem Blog fes­thal­ten. Den­noch wird dabei oft viel falsch gemacht. Daher möchte ich in diesem Ein­stiegsar­tikel kurz die wichtig­sten Fehler beim Bloggen benen­nen und aufzeigen, wie Sie es bess­er machen kön­nen und wie Sie richtig bloggen.

Häufige Fehler beim Bloggen

Seit ich mich mit Word­Press beschäftige, wurde ich schon häu­fig von Men­schen gefragt, woran es liegen kön­nte, dass ihr Blog keine Res­o­nanz erfährt. Dabei sind mir einige typ­is­che Fehler aufge­fall­en, die sich immer wieder wieder­holen. Ins­beson­dere Ein­steiger, die meinen, mit Ihrem Blog schnell Erfolg haben zu kön­nen, machen vieles falsch.

  • Es wer­den plumpe Wer­be­botschaften ver­bre­it­et: Sehr häu­fig erlebe ich es, dass Blog­ger wie ein Mark­tschreier für ein Pro­dukt wer­ben. Der einzige Zweck solch­er Blogs scheint es zu sein, Besucherin­nen und Besuch­er mit Wer­be­botschaften zu bom­bardieren. Kom­men­tar­funk­tio­nen gibt es meist nicht, oder sie sind abgeschal­tet. Das ist jedoch nicht der Sinn eines Blogs, und Sie kön­nen sich sich­er sein, dass Sie mit dieser Strate­gie keinen Erfolg haben wer­den. Wenn eine Per­son Ihr Blog besucht, ist sie auf der Suche nach Infor­ma­tio­nen zu einem The­ma oder über eine Empfehlung, etwa auf Twit­ter oder Face­book, auf Ihren Artikel aufmerk­sam gewor­den. Gute Such­maschi­nen­platzierun­gen oder Empfehlun­gen erhal­ten Sie aber nicht, wenn Sie lediglich Wer­be­botschaften ver­bre­it­en.
  • Der Beitrag regt nicht zur Diskus­sion an: Oft ist der gute Wille da, der Welt seine Mei­n­ung kundzu­tun und die Mei­n­ung der Welt dazu zu hören. Doch dann antwortet nie­mand. Die Ent­täuschung ist groß. Bloggen ist auf ein­mal doof und bringt ohne­hin nichts. Aber meist hat das Schweigen der Leserin­nen und Leser Gründe, die nichts damit zu tun haben, dass Bloggen doof ist und nichts bringt. So sind viele Artikel unver­ständlich geschrieben. Oft­mals fehlen notwendi­ge Infor­ma­tio­nen, die es Außen­ste­hen­den erst erlauben wür­den, in die Diskus­sion einzusteigen. Oder der Artikel enthält auss­chließlich Infor­ma­tio­nen, zu denen es nichts zu disku­tieren gibt.
  • Die Kom­men­tar­funk­tion wird abgeschal­tet: Ins­beson­dere Anfänger schal­ten aus Angst vor neg­a­tiv­en Rück­mel­dun­gen häu­fig die Kom­men­tar­funk­tion ab. Dann kann natür­lich erst gar keine Reo­nanz kom­men, auch wenn die Artikel noch so gut sind und noch so viel Mehrw­ert enthal­ten.

Wie Sie richtig bloggen

  • Bieten Sie Inhalte mit Mehrw­ert: Wie oben bere­its erwäh­nt, sind Men­schen, die Blogs besuchen, meist auf der Suche nach ein­er bes­timmten Infor­ma­tion oder durch eine Empfehlung auf einen Blog­a­r­tikel aufmerk­sam gewor­den. Sowohl eine gute Such­maschi­nen­platzierung wie auch Empfehlun­gen sprechen dafür, dass ein Blog­a­r­tikel einen Mehrw­ert bietet. Er ist inter­es­sant für die Leserin­nen und Leser. Das kön­nen Sie auf unter­schiedlich­ste Art und Weise erre­ichen. So kön­nen Sie beispiel­sweise ein The­ma kon­tro­vers disku­tieren und die eigene Posi­tion zur Diskus­sion stellen. Oder Sie ver­rat­en hil­fre­iche Tipps und Tricks zu einem The­ma — etwa wie man richtig blog­gt. Wie ich schon sagte: Auf reine Wer­be­botschaften soll­ten Sie verzicht­en. Neu­trale Pro­duk­ttests dage­gen sind sehr begehrt. Auch wenn Sie selb­st ein Pro­dukt oder eine Dien­stleis­tung anbi­eten, spricht grund­sät­zlich nichts dage­gen, diese in einem Blo­gein­trag zu disku­tieren. Die Kun­st dabei ist, auf reine Wer­be­botschaften zu verzicht­en und den Leserin­nen und Lesern stattdessen Infor­ma­tio­nen mit Mehrw­ert zu liefern.
  • Liefern Sie Ihren Leserin­nen und Lesern genü­gend ver­ständliche Infor­ma­tio­nen zum The­ma: Nicht sel­ten ist das The­ma eines Blog­a­r­tikels zwar inter­es­sant und für Diskus­sio­nen geeignet, aber eine Diskus­sion wird dadurch ver­hin­dert, dass die Leserin­nen und Leser nicht genü­gend Infor­ma­tio­nen erhal­ten oder der Artikel nicht ver­ständlich genug ist, um sich eine Mei­n­ung bilden zu kön­nen. Daher soll­ten Sie beim Bloggen darauf acht­en, dass Sie möglichst alle Infor­ma­tio­nen ein­brin­gen, die ein Men­sch, der mit dem The­ma nicht ver­traut ist, braucht, um sich eine Mei­n­ung bilden zu kön­nen. Zugegeben: Das ist nicht immer ein­fach, wenn Sie sich mit einem The­ma gut ausken­nen. Dann neigen Sie wom­öglich dazu, Infor­ma­tio­nen, die Ihnen selb­stver­ständlich erscheinen, wegzu­lassen. Tun Sie das nicht. Ver­suchen Sie, sich in die Lage eines Außen­ste­hen­den, der sich mit dem The­ma nicht ausken­nt, hineinzu­ver­set­zen. Fach­be­griffe soll­ten Sie erläutern, auch wenn sie für Sie alltäglich sind. Ist ein The­ma sehr kom­plex, lohnt es sich mitunter auch, eine Artikelserie daraus zu machen. Das hat den Vorteil, dass Sie Ihre Leserin­nen und Leser nicht mit zu vie­len Infor­ma­tio­nen auf ein­mal über­fordern, und gle­ichzeit­ig haben Sie so Stoff für mehrere Artikel. Last but not least: Dass Sie in Ihren Artikeln auf kor­rek­te Gram­matik und Rechtschrei­bung acht­en soll­ten, ver­ste­ht sich eigentlich von selb­st.
  • Lassen Sie Kom­mentare zu: Der Sinn eines Blogs ist nicht nur, die Welt mit Infor­ma­tio­nen zu ver­sor­gen, son­dern auch zu Diskus­sio­nen anzure­gen. Zu diesem Zweck haben Blogs in der Regel eine Kom­men­tar­funk­tion. Viele Blog­gerin­nen und Blog­ger neigen nun dazu, diese Kom­men­tar­funk­tion abzuschal­ten, weil Sie Angst vor neg­a­tiv­en Kom­mentaren haben. Tun Sie das nicht! Sie nehmen sich damit die Möglichkeit, Ihren Leserin­nen und Lesern durch inter­es­sante Kom­mentare noch mehr Mehrw­ert zu liefern, was wiederum zu mehr Empfehlun­gen und eventuell auch besseren Such­maschi­nen­platzierun­gen führen kann. Wenn Ihnen ein Kom­men­tar nicht gefällt oder sich jemand im Ton ver­greift, kön­nen Sie den Kom­men­tar immer noch ablehnen. Allerd­ings soll­ten Sie Kri­tik oder andere Mei­n­un­gen auch nicht willkür­lich zen­sieren. Lassen Sie sich auf Diskus­sio­nen ein. Das macht Ihr Blog inter­es­sant. Zugegeben: Das macht auch Arbeit. Aber mit dieser Arbeit müssen Sie rech­nen, wenn Sie ein Blog betreiben und damit Erfolg haben wollen. Ohne die Bere­itschaft, diese Arbeit auf sich zu nehmen, wird Ihr Blog auch keinen Erfolg haben.
  • Beziehen Sie Ihre Leserin­nen und Leser mit ein. Stellen Sie Fra­gen: Oft­mals kann es hil­fre­ich sein, wenn Sie am Ende Ihres Artikels eine oder zwei Fra­gen an die Leserin­nen und Leser stellen. So binden Sie sie von Anfang an ein und bieten schon einen Ansatzpunkt für eine Diskus­sion. Gle­ichzeit­ig kön­nen Sie auf diese Art und Weise die Diskus­sion ein wenig steuern.
  • Binden Sie Ihr Blog in eine Social-Media-Gesamt­strate­gie ein: Ich habe es bere­its gesagt: Viele Besucherin­nen und Besuch­er in Blogs kom­men über Empfehlun­gen. Diese Empfehlun­gen wer­den heutzu­tage über­wiegend in sozialen Medi­en wie Face­book und Twit­ter aus­ge­sprochen. Ins­beson­dere über Face­book kön­nen Sie viele Empfehlun­gen für Ihr Blog erhal­ten — insofern Ihre Artikel einen Mehrw­ert bieten. Aus diesem Grund soll­ten Sie Ihr Blog und Ihre Artikel auch in Social Media bekan­nt machen. Welche Net­zw­erke Sie dabei abdeck­en soll­ten, hängt vom Einzelfall ab, etwa davon, ob Sie beru­flich oder pri­vat bloggen und welch­es The­ma Ihr Blog hat.

Diese Liste erhebt natür­lich keinen Anspruch auf Voll­ständigkeit. Habe ich wichtige Punk­te vergessen? Sehen Sie etwas grund­sät­zlich anders? Dann freue ich mich über einen Kom­men­tar.

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2 Antworten zu “So bloggen Sie richtig”

  1. avatar Panek sagt:

    Ein sehr guter Artikel mit tollen Tipps. Mir ist es auch in der let­zten Zeit aufge­fall­en, dass es sehr viele Blogs gibt die die Kom­men­tar­funk­tion abgeschal­tet haben. Was auch ein biss­chen schade ist. Und dabei finde ich, dass ger­ade die Kom­mentare einen Blog eben leb­hafter machen.
    Viele Grüße

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last modified: 04/14/2013 by WP Care