WP Care –

I care for your WordPress!

Noch ist es nicht offiziell. Aber Matt Mullenweg, der Begründer der Blogsoftware WordPress und CEO von Automattic, der Firma, die WordPress herausbringt, hat einige WordPress-Blogger gebeten, einmal vorzufühlen, wie die Pläne bei den Usern ankommen. Daher habe ich die Ehre bekanntzugeben, dass Automattic plant, ab 1. 6. 2014, also in zwei Monaten, alle wordpress.com-Accounts kostenpflichtig zu machen. Das gilt sowohl für danach neu angelegte, wie auch für zu diesem Zeitpunkt bereits bestehende Accounts.

Automattic teilt mit, dass man sich bemühe, die Gebühren so fair wie möglich zu gestalten. Das Bezahlmodell sehe daher laut Mullenwegs Mitteilung eine Gebühr von 10 Cent pro geschriebenem Artikel und 1 Cent pro veröffentlichtem Kommentar vor. Damit würden Blogger, die viele Artikel veröffentlichen und viele Kommentare bekommen, stärker belastet als Blogger, die nur gelegentlich bloggen und nur wenige Kommentare erhalten. Dies sei gerechtfertigt, da Power-Blogger, so Automattic, auch häufig Geld mit ihren Blogs verdienten. Es sei nur fair, dass Automattic dann für die Bereitstellung ihrer Ressourcen einen kleinen Anteil an diesen Einnahmen erhalte. Man sei sich bewusst, dass Gelegenheits-Blogger in der Regel keine Einnahmen haben, aber deren Gebühr falle ja auch wesentlich geringer aus und sei sicher zu verschmerzen.

Begründet wird dieser Schritt mit den massiv gestiegenen Kosten, die durch zahlreiche wordpress.com-Blogs entstünden, deren Inhaber keine Premium- oder kostenpflichtigen Zusatzfunktionen buchen, über die sich Automattic finanziert. Es sei nicht fair gegenüber den Usern, die für Funktionen bezahlen, sämtliche Kosten auf sie abzuwälzen. Daher habe man sich dazu entschlossen, alle wordpress.com-User an der Finanzierung der Plattform zu beteiligen.

Wie oben bereits angedeutet, möchte Automattic jedoch vor der Einführung dieses Bezahlmodells und seiner offiziellen Vorstellung Reaktionen einholen, um die Akzeptanz dieses Vorgehens abschätzen zu können. Automattic bittet zudem unbedingt darum, Accounts nicht übereilt zu löschen, da die Einführung des Bezahlmodells von Ihrem Feedback abhänge und das Meinungsbild sowie die Schlussfolgerungen daraus rechtzeitig vor dem 1. 6. veröffentlicht würden. Daher bitte ich meine Leserinnen und Leser um fleißiges Feedback. Was halten Sie davon? Sind Sie bereit, auf diese Art und Weise zur Finanzierung der Plattform beizutragen, oder werden Sie dann zu weiterhin kostenfreien Alternativen wechseln?

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2 Antworten zu “wordpress.com plant, ab 1. 6. Gebühren pro Artikel und Kommentar zu erheben. Ihr Feedback ist gefragt!”

  1. avatar Alex L sagt:

    Hi,
    also ich sehe es ein, dass die Accounts kostenpflichtig werden und man von dieser Alles-Kostenlos-Kultur wegkommt. Schliesslich kostet ja auch etwas, so eine Blogplattform zu betreiben und zu unterhalten. Ich schreibe zwar auf WordPress.com nicht, hätte aber wegen den Gebühren keineswegs meinen Blog gelöscht. Ich denke mal, dass einige User, die sehr wenig aktiv sind, vom Account wegkommen werden und die meisten Poweruser eh dabei bleiben werden. Soll sich doch WordPress.com refinanzieren und ich finde diese Schritte legitim und begrüsse es auch.

  2. avatar WP Care sagt:

    Ähm ja … Nur mal so: Schau mal aufs Datum des Artikels. 😉

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last modified: 04/14/2013 by WP Care