Gute Webseiten - Was macht sie aus?

Gute Webseiten – 17 einfache Tricks für mehr Traffic!

Was macht eine gute Webseite aus?

Dar­über, wel­che Kri­te­ri­en gute Web­sei­ten erfül­len müs­sen, gibt es unter­schied­li­che Auf­fas­sun­gen. Aus mei­ner Erfah­rung mit der Erstel­lung von Web­sei­ten habe ich eini­ge Richt­li­ni­en dafür ent­wi­ckelt, an die ich mich bei mei­ner Arbeit hal­te. Der nach­fol­gen­de Kri­te­ri­en­ka­ta­log spie­gelt die­se Richt­li­ni­en wider. Er behan­delt dabei auch ver­al­te­te Tech­no­lo­gien wie Flash und Sün­den wie Ani­ma­ted GIFs und Hin­ter­grund­mu­sik, die zum Glück über­wie­gend der Ver­gan­gen­heit ange­hö­ren, aber immer noch auf eini­gen Web­sei­ten zu fin­den sind.

17 Kriterien für gute Webseiten

Gute Webseiten müssen mit jedem Browser gut aussehen

Oft­mals wer­den Web­sei­ten für einen bestimm­ten Brow­ser opti­miert. Das ist weder not­wen­dig, noch klug. Viel­mehr sperrt man damit Benut­zer und somit poten­ti­el­le Kun­den aus. Gute Web­sei­ten sind daher nicht für einen bestimm­ten Brow­ser opti­miert, son­dern wer­den vom Brow­ser unab­hän­gig gut dar­ge­stellt. Das ist mit einem kon­se­quen­ten Ein­satz von vali­dem (X)HTML (Strict) und CSS zu errei­chen. Das heißt nicht, dass Web­sei­ten in jedem Brow­ser abso­lut gleich aus­se­hen müs­sen. Eine abso­lut gleich aus­se­hen­de Dar­stel­lung ist bei ein­fa­chen Sei­ten durch­aus umsetz­bar, aber bei bestimm­ten Lay­outs wür­de man sich damit selbst beschrän­ken, da Brow­ser ver­schie­de­ne Ele­men­te unter­schied­lich inter­pre­tie­ren und man­che Brow­ser auch nicht alle neue­ren CSS-Ele­men­te beherr­schen. In die­sem Fal­le müs­sen gleich­wer­ti­ge Alter­na­ti­ven für die­se Brow­ser zur Anwen­dung kom­men.

Natür­lich hat das Kri­te­ri­um der Brow­ser­un­ab­hän­gig­keit aber auch sei­ne Gren­zen. Es macht kei­nen Sinn, jeden noch so alten Brow­ser zu unter­stüt­zen. Man muss hier Auf­wand und Nut­zen im Ein­zel­fall abwä­gen. So haben vie­le Web­sei­ten über zehn Jah­re lang Work­arounds für den Inter­net Explo­rer 6 ent­hal­ten, weil er vor allem in Fir­men­um­ge­bun­gen noch sehr ver­brei­tet war, als es längst schon Nach­fol­ge­ver­sio­nen gab.

Gute Webseiten sind nicht für eine Auflösung optimiert

Eben­falls recht häu­fig fin­det man die Unsit­te, dass eine Web­sei­te für eine bestimm­te Auf­lö­sung opti­miert ist. Auch das ist völ­lig unnö­tig. Aktu­el­le CSS-Tech­no­lo­gien ermög­li­chen eine gute und ein­wand­freie Dar­stel­lung Ihrer Web­sei­te in jeder Auf­lö­sung auf jedem Gerät. Das ist in Zei­ten zuneh­men­der mobi­ler Inter­net­nut­zung ent­schei­dend. Auch Such­ma­schi­nen mes­sen die­sem Aspekt immer grö­ße­re Bedeu­tung zu.

Gute Webseiten sind für Menschen gemacht

Den­ken Sie immer dar­an, für wen Sie Ihre Web­sei­ten machen: nicht für Such­ma­schi­nen und nicht für sich selbst, son­dern für Ihre Besu­cher. Sie wol­len Ihren Besu­chern etwas mit­tei­len und sie viel­leicht zum Kauf eines Pro­dukts oder einer Dienst­leis­tung ani­mie­ren. Um das zu errei­chen, müs­sen Sie Inter­es­se wecken und ihnen einen Mehr­wert bie­ten. Das geht am bes­ten mit attrak­ti­ven Inhal­ten, auch Con­tent genannt. Der Con­tent ist das Lebens­eli­xier für gute Web­sei­ten. Attrak­ti­ve Inhal­te sor­gen dafür, dass Men­schen lan­ge auf einer Sei­te ver­wei­len. Gute Web­sei­ten bie­ten daher ihre wesent­li­chen Inhal­te aus­schließ­lich in (X)HTML codiert und über­wie­gend in Text­form an. Gra­fi­ken oder Bil­der und auch Vide­os sind zur Erläu­te­rung eines Sach­ver­hal­tes oder zur Auf­lo­cke­rung hilf­reich. In die­sen Fäl­len ist eine aus­sa­ge­kräf­ti­ge Beschrei­bung der Gra­fik unver­zicht­bar. Eine sol­che Beschrei­bung hilft vor allem seh­be­hin­der­ten Men­schen, die Bil­der nicht wahr­neh­men kön­nen, Ihre Web­sei­te bes­ser zu ver­ste­hen. Vide­os sind mit einer Audi­o­de­skrip­ti­on für blin­de und Unter­ti­teln für gehör­lo­se Men­schen zu ver­se­hen.

Gute Webseiten sind auch für Suchmaschinen optimiert

Sie wer­den sich jetzt viel­leicht fra­gen: Oben schreibt er, dass gute Web­sei­ten für Men­schen gemacht sind, und nun sagt er auf ein­mal, dass sie für Such­ma­schi­nen opti­miert sein sol­len. Wie passt das zusam­men? Nun, das ist abso­lut kein Wider­spruch, ganz im Gegen­teil. Denn auch für Such­ma­schi­nen sind gute Inhal­te, wich­tig. Anders aus­ge­drückt: Eine Web­sei­te, die für Men­schen attrak­tiv ist, indem sie ihnen inter­es­san­te Inhal­te lie­fert, ist auto­ma­tisch auch für Such­ma­schi­nen attrak­tiv. Natür­lich müs­sen für Such­ma­schi­nen noch wei­te­re Vor­keh­run­gen getrof­fen wer­den, um die Sei­te für sie noch attrak­ti­ver zu machen. Aber die­se Vor­keh­run­gen sind für mensch­li­che Besu­cher nicht hin­der­lich. Die oft geäu­ßer­te Mei­nung, man müs­se Inhal­te extra für Such­ma­schi­nen ver­fas­sen und sie gar vor Men­schen ver­ste­cken, ist blan­ker Unsinn und wird von Such­ma­schi­nen schon lan­ge nega­tiv bewer­tet. Dazu gehö­ren etwa die belieb­ten vor Besu­chern ver­steck­ten Key­word-Lis­ten. Den­ken Sie also beim Ver­fas­sen Ihrer Inhal­te an Ihre Besu­cher. Wenn Ihre Besu­cher sich an Ihren Inhal­ten erfreu­en, wer­den es die Such­ma­schi­nen ihnen gleich­tun.

Gute Webseiten sind barrierefrei

Die­ses Kri­te­ri­um ist nur bedingt ein­zu­hal­ten. Daher soll­te es viel­leicht viel eher hei­ßen „gute Web­sei­ten sind bar­rie­re­arm“. Denn völ­lig bar­rie­re­frei nach den ent­spre­chen­den Richt­li­ni­en wer­den Sie eine Web­sei­te ver­mut­lich nie bekom­men kön­nen. Aber Sie kön­nen eine Web­sei­te so gestal­ten, dass sie mög­lichst weni­ge Bar­rie­ren ent­hält. Den­ken Sie dabei aber nicht nur an Men­schen mit Seh­be­hin­de­run­gen. Auch Men­schen mit Hör­be­hin­de­run­gen, Men­schen mit Lern­schwie­rig­kei­ten und gele­gent­lich auch Men­schen mit moto­ri­schen Behin­de­run­gen sto­ßen auf Web­sei­ten nicht sel­ten auf Bar­rie­ren. Hilfs­mit­tel wie Leich­te Spra­che hel­fen dabei auch Kin­dern und Nicht-Mut­ter­sprach­lern, Ihre Inhal­te bes­ser zu ver­ste­hen.

Gute Webseiten sind in W3C-konformem HTML5 geschrieben

Im Netz fin­det man vie­le Web­sei­ten, die irgend­wie mit HTML-Edi­to­ren zusam­men­ge­klickt wur­den. Das Ergeb­nis sind meist Web­sei­ten, die in keins­ter Wei­se den Stan­dards des World Wide Web Con­sor­ti­ums (W3C) ent­spre­chen. Die­se Orga­ni­sa­ti­on hat eine Rei­he von Regeln auf­ge­stellt, wie der Code von Web­sei­ten geschrie­ben wer­den muss. An die­se Stan­dards soll­ten Sie sich hal­ten, wenn Sie eine Web­sei­te erstel­len wol­len. Sie tra­gen unter ande­rem dazu bei, dass Ihre Web­sei­ten auf allen Brow­sern ver­nünf­tig dar­ge­stellt wer­den. Dar­über hin­aus ver­bes­sern Sie mög­li­cher­wei­se die Such­ma­schi­nen­taug­lich­keit Ihrer Web­sei­te. Zwar wird ein direk­ter Zusam­men­hang zwi­schen Such­ma­schi­nen­taug­lich­keit und Stan­dard­kon­for­mi­tät zumin­dest von Goog­le bestrit­ten, aber wenn ein Code sehr wüst ist, kann sich durch­aus auch eine Such­ma­schi­ne dar­an ver­schlu­cken. Es gibt ver­schie­de­ne Stan­dards. Ich emp­feh­le die Ver­wen­dung des aktu­el­len Stan­dards HTML5.

Aller­dings gibt es auch Fäl­le, in denen Vali­di­tät zweit­ran­gig ist. So gibt es immer wie­der neue Tech­no­lo­gien, die die Bar­rie­re­frei­heit oder Such­ma­schi­nen­taug­lich­keit ver­bes­sern. Mit­un­ter macht es Sinn, die­se Tech­no­lo­gien ein­zu­set­zen. Dadurch ist Ihr Doku­ment unter Umstän­den zwar nicht mehr vali­de, aber Sie hel­fen damit Men­schen mit Behin­de­run­gen oder Such­ma­schi­nen, sich bes­ser auf Ihrer Web­sei­te zurecht­zu­fin­den.

Gute Webseiten beinhalten eine klare Trennung von Inhalt und Gestaltung

Auf vie­len Web­sei­ten wer­den nach wie vor ver­al­te­te HTML-Attri­bu­te ver­wen­det, mit denen der Inhalt einer Sei­te nicht klar von sei­ner Gestal­tung getrennt, son­dern bei­des ver­mischt wird. Das hat ver­schie­de­ne Nach­tei­le, vor allem, dass alle Gestal­tungs­ele­men­te für jede ein­zel­ne Sei­te neu defi­niert wer­den müs­sen. Um die­sen Auf­wand zu mini­mie­ren und um Gestal­tung und Inhalt sowie die Struk­tur der Web­sei­te zu tren­nen, wur­den Cas­ca­ding Style She­ets (CSS) ent­wi­ckelt. Die Auf­ga­be von CSS ist es, Gestal­tungs­ele­men­te einer Web­sei­te wie Far­ben, Schrift­ar­ten usw. zen­tral zur Ver­fü­gung zu stel­len. Im HTML wird dann nur noch der Inhalt einer Sei­te struk­tu­riert. Das hilft unter ande­rem, eine Web­sei­te bar­rie­re­ar­mer zu gestal­ten, hat aber auch vie­le ande­re Vor­tei­le. So müs­sen alle Gestal­tungs­ele­men­te nur ein ein­zi­ges Mal und nicht für jede Web­sei­te neu defi­niert wer­den. Gute Web­sei­ten grei­fen daher auf die Ver­wen­dung von CSS zurück. Die­se kla­re Tren­nung von Inhalt und Gestal­tung ist auch ein wich­ti­ger Fak­tor für Bar­rie­re­frei­heit.

Gute Webseiten sind benutzerfreundlich

Auf vie­len Web­sei­ten wird ledig­lich auf die Optik geach­tet und der Benut­zer dabei offen­sicht­lich kom­plett ver­ges­sen. Dabei sind Web­sei­ten, wie bereits dis­ku­tiert, natür­lich für den Benut­zer da. Daher soll­te er sich auf ihnen auch gut zurecht­fin­den kön­nen. Eine kla­re Menü­füh­rung und ein­deu­ti­ge Link­be­zeich­nun­gen sind nur zwei Punk­te, die gute Web­sei­ten benut­zer­freund­li­cher machen. Hin­zu kom­men gute Inhal­te. Dazu gehört auch, dass Web­sei­ten nicht mit Wer­bung über­frach­tet wer­den, son­dern die Inhal­te im Vor­der­grund ste­hen. Sie soll­ten zudem auch nicht mit Inhal­ten über­la­den wer­den.

Soge­nann­te Call to Actions (CTA), also Auf­for­de­run­gen zum Kauf, zum Abon­ne­ment eines News­let­ters oder zur Kon­takt­auf­nah­me sind ein wich­ti­ges Ele­ment auf guten Web­sei­ten. Sie dür­fen aber auch nicht zu auf­dring­lich gestal­tet sein. Stän­di­ge Popups ner­ven Besu­cher eher, als dass sie sie zu einer Hand­lung ani­mie­ren.

Gute Webseiten stellen die Funktion und den Inhalt in den Vordergrund, nicht die Optik

Wenn Men­schen eine Web­sei­te besu­chen, wol­len sie sich in ers­ter Linie über das Ange­bot auf der Sei­te infor­mie­ren. Natür­lich wir­ken dabei optisch gut gestal­te­te Web­sei­ten auch posi­tiv auf den Besu­cher. Den­noch soll­te der Schwer­punkt bei guten Web­sei­ten auf der Funk­tio­na­li­tät und dem Inhalt lie­gen, nicht auf der Optik. Hier ist weni­ger oft mehr. Ins­be­son­de­re soll­te man dar­auf ach­ten, dass Gestal­tungs­ele­men­te den Inhalt, auf den man beson­ders auf­merk­sam machen will, ent­spre­chend beto­nen. Vor allem für gute Web­sei­ten im Geschäfts­be­reich ist das sehr wich­tig. Soge­nann­te „Lan­ding Pages“, also Web­sei­ten, auf die im Zuge einer Wer­be­kam­pa­gne ver­linkt wird, sind so zu gestal­ten, dass die Infor­ma­tio­nen zum bewor­be­nen Pro­dukt sehr schnell wahr­ge­nom­men wer­den kön­nen, da bereits Bruch­tei­le von Sekun­den dar­über ent­schei­den, ob ein Besu­cher auf einer Web­sei­te bleibt oder nicht. Unnö­ti­ges opti­sches Bei­werk längt dabei nur vom Wesent­li­chen ab.

Gute Webseiten sind sicher vor Angriffen

Auch die­se Regel ist natür­lich nicht hun­dert­pro­zen­tig umsetz­bar. Es gibt kein abso­lut siche­res Sys­tem. Aber vie­le Web­sei­ten, vor allem sol­che, die inter­ak­ti­ve Ele­men­te wie Blogs und ähn­li­ches ent­thal­ten, sind häu­fig nicht aus­rei­chend gegen Angrif­fe von außen abge­si­chert. Betrof­fen sind vor allem Anwen­dun­gen in PHP und MyS­QL, weil die­se Kom­bi­na­ti­on sehr beliebt und im Web häu­fig anzu­tref­fen ist. Die Fol­gen kön­nen dra­ma­tisch sein und für klei­ne Unter­neh­men sogar den Ruin bedeu­ten. Für gute Web­sei­ten ist daher eine siche­re Pro­gram­mie­rung von inter­ak­ti­ven Ele­men­ten Pflicht!

Gute Webseiten sind schnell zu laden

Frü­her war die­ser Aspekt für noch viel wich­ti­ger. Zu Zei­ten, als der durch­schnitt­li­che Inter­net-User nur ein lang­sa­mes Modem hat­te, sta­chen gute Web­sei­ten dadurch her­vor, dass sie auch mit die­ser tech­ni­schen Aus­stat­tung schnell gela­den wur­den. Aber auch heu­te ist die Lade­zeit ein gutes Kri­te­ri­um für gute Web­sei­ten, denn man­che DSL-Kun­den und vor allem Besu­cher mit mobi­len Gerä­ten haben immer noch einen Volu­men-Tarif und müs­sen extra zah­len, wenn die­ser aus­ge­schöpft ist. Man kann vor allem an der Grö­ße von Bil­dern, aber auch des Codes arbei­ten, um Lade­zei­ten zu opti­mie­ren. Ganz tabu ist außer auf Web­sei­ten von Künst­lern Hin­ter­grund­mu­sik.

Gute Webseiten beinhalten nur dann clientseitige Scripte und proprietäre Formate wie Flash, wenn es zur Umsetzung bestimmter Ziele unbedingt nötig ist

Frü­her fand man auf Web­sei­ten oft schö­ne Flash-Fil­me oder gar in Flash rea­li­sier­te Tex­te. Das sah auf den ers­ten Blick anspre­chend aus, hat­te aber auch gro­ße Nach­tei­le. Wie wir oben gele­sen haben, sind gute Web­sei­ten für Such­ma­schi­nen opti­miert. Zudem soll­ten sie auf jedem Rech­ner und Mobil­ge­rät gut dar­stell­bar sein. Bei­de Zie­le wer­den durch den Ein­satz von Ele­men­ten wie Flash ver­fehlt. Für gute Web­sei­ten soll­te man sol­che Ele­men­te daher nur ver­wen­den, wenn es eine Anwen­dung zwin­gend erfor­dert. Flash wird zudem bald (Stand Juni 2020) nicht mehr wei­ter­ent­wi­ckelt und von Brow­sern nicht mehr unter­stützt. Statt­des­sen soll­te man auf neue­re Tech­no­lo­gien wie HTML5 und WebGL zurück­grei­fen.

Das Glei­che gilt für Java­Script. Natür­lich ist Java­Script in bestimm­ten Fäl­len ein wich­ti­ges Werk­zeug, das rich­tig ein­ge­setzt die inter­ak­ti­vi­tät und Benut­zer­freund­lich­keit einer Web­sei­te erheb­lich ver­bes­sern kann. Für die meis­ten gestal­te­ri­schen Ele­men­te ist aber kein Java­Script nötig, da mitt­ler­wei­le CSS vie­les kann, was frü­her nur mit Java­Script ging. Gute Web­sei­ten heben sich daher dadurch ab, dass sol­che Ele­men­te mit CSS umge­setzt sind. Damit kommt man gleich­zei­tig einem wei­te­ren Kri­te­ri­um für gute Web­sei­ten näher, näm­lich der Bar­rie­re­frei­heit.

Gute Webseiten sind in korrekter Rechtschreibung und Zeichensetzung verfasst

Schaut man sich heu­te auf vie­len Web­sei­ten um, so wim­melt es dort nur so vor Recht­schreib- und Zei­chen­set­zungs­feh­lern. Natür­lich kommt es gele­gent­lich zu Tipp­feh­lern, aber Web­sei­ten, auf denen sich die Feh­ler häu­fen, ver­mit­teln nicht ein­mal ein Min­dest­maß an Serio­si­tät. Das gilt auch für Web­sei­ten, auf denen jedes Wort klein geschrie­ben ist. Gute Web­sei­ten heben sich durch eine kor­rek­te Recht­schrei­bung und Zei­chen­set­zung von der Mas­se ab. Ob dabei die alte oder die neue Recht­schrei­bung ver­wen­det wird, ist egal, solan­ge eine Vari­an­te bei­be­hal­ten wird.

Gute Webseiten sind natürlich auch ästhetisch

All die bis­her genann­ten Punk­te sind von größ­ter Bedeu­tung für gute Web­sei­ten. Dar­über darf man aber natür­lich die Ästhe­tik einer Web­sei­te nicht ver­ges­sen. Sie soll­te auch schön anzu­se­hen sein. Gute Web­sei­ten bau­en pri­mär auf Inhalt, nicht auf eine exzes­si­ve künst­le­ri­sche Aus­ge­stal­tung. Eine Aus­nah­me bil­den Web­sei­ten von Künst­lern oder als Kunst­werk. Aber zur Ästhe­tik für gute Web­sei­ten gehö­ren für mich auch die anspre­chen­de Farb­wahl oder die Wahl schö­ner, aber klei­ner Bil­der, wenn man wel­che ver­wen­den möch­te.

Gute Webseiten entsprechen höchsten Datenschutzstandards

Daten­schutz bezie­hungs­wei­se Ver­stö­ße dage­gen sind ein Duer­bren­ner im Netz. Im Web hal­ten sich vie­le kom­mer­zi­el­le und pri­va­te Web­sei­ten nicht im Min­des­ten an Daten­schutz­richt­li­ni­en. Gute Web­sei­ten, auf denen per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten erho­ben wer­den, ori­en­tie­ren sich dage­gen an höchs­ten Daten­schutz­stan­dards. Dazu gehört pri­mär die DSGVO. Per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten wer­den nur dann erho­ben, wenn es unbe­dingt not­wen­dig ist, um dem Besu­cher einen Dienst zur Ver­fü­gung zu stel­len. Besu­cher sind über die Art und Ver­wen­dung der erho­be­nen per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten im Rah­men einer Datenchutz­er­klä­rung genau­es­tens zu infor­mie­ren, und sie fin­den eine Kon­takt­mög­lich­keit, um die von ihnen gespei­cher­ten per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten abzu­fra­gen und auf Wunsch auch löschen oder sper­ren zu las­sen.

Gute Webseiten haben gesetzeskonforme Inhalte und achten die Rechte anderer

Dass gute Web­sei­ten kei­ne ille­ga­len Inhal­te ent­hal­ten soll­ten, dürf­te klar sein. Das gilt natür­lich nicht nur für die Inhal­te des Betrei­bers, son­dern auch für Kom­men­ta­re Drit­ter, etwa in Blogs.

Ein wei­te­rer wesent­li­cher Aspekt ist das Urhe­ber­recht. Bil­der, Tex­te und ande­re Inhal­te, die Drit­te erstellt haben, dür­fen nur mit deren Zustim­mung ver­wen­det wer­den.

Gute Webseiten sind auch für mobile Geräte optimiert

Die­ser Punkt hat zum Zeit­punkt des Ent­ste­hens die­ses Arti­kels vor 17 Jah­ren kei­ner­lei Rol­le gespielt. Mitt­ler­wei­le aber gehen immer mehr Men­schen auf Mobil­ge­rä­ten, also auf Smart­pho­nes oder Tablets, online. Klas­si­sche Web­sei­ten sind auf die­sen Gerä­ten schlecht les­bar. Daher müs­sen Web­sei­ten auch für mobi­le Gerä­te opti­miert wer­den. In eini­gen Berei­chen ist das sogar vor­ran­gig, weil in die­sen Bran­chen mehr Men­schen mobil online gehen als mit Desk­top-Brow­sern. Auch Goog­le ori­en­tiert sich mitt­ler­wei­le an der mobi­len Ver­si­on einer Web­sei­te.

Fazit

Die­se Auf­lis­tung von Kri­te­ri­en für gute Web­sei­ten erhebt kei­ner­lei Anspruch auf Voll­stän­dig­keit. Aber sie ver­mit­teln unge­fähr einen Ein­druck davon, wie ich mei­ne Arbeit ver­ste­he und was gute Web­sei­ten für mich sind. Die genann­ten Kri­te­ri­en ste­hen im Mit­tel­punkt mei­ner Arbeit, und ich bin mir sicher, damit für mei­ne Kun­den gute Web­sei­ten erstel­len zu kön­nen. Ich möch­te mich mit die­sen Kri­te­ri­en für gute Web­sei­ten auch vom klas­si­schen „Web­de­sign“ abgren­zen. Beim klas­si­schen „Web­de­sign“ sind die Kri­te­ri­en für gute Web­sei­ten viel­fach nicht erfüllt, da vor­wie­gend Wert auf die Optik und weni­ger auf die genann­ten Kri­te­ri­en gelegt wird.

Ihre Web­sei­te auf Ver­bes­se­rungs­po­ten­zi­al hin zu über­prü­fen, gehört zu mei­nem Leis­tungs­um­fang. Spre­chen Sie mich an!

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