WordPress

WordPress ohne Installation ausprobieren

Ehe Sie Ihr eige­nes Pro­jekt auf Ihrem Webs­pace auf­set­zen, kon­nen Sie Wor­d­Press ohne Instal­la­ti­on tes­ten. Zwei Mög­lich­kei­ten, um Wor­d­Press gefahr­los und ohne es zu instal­lie­ren zu tes­ten, möch­te ich hier kurz vor­stel­len:

Auf http://www.opensourcecms.com haben Sie die Mög­lich­keit, fast 300 Con­tent-Manage­ment-Sys­te­me gefahr­los zu tes­ten, dar­un­ter auch Wor­d­Press. Die Demo ist jedoch lei­der stark ein­ge­schränkt. Sie kön­nen kei­ne Plugins und kei­ne The­mes instal­lie­ren sowie das bestehen­de Lay­out nicht ver­än­dern, also zum Bei­spiel kei­ne Wid­ge­ts hin­zu­fü­gen. Auch Mul­ti­me­dia-Datei­en kön­nen Sie nicht hoch­la­den. Letzt­lich beschrän­ken sich die Mög­lichei­ten zum Tes­ten von Wor­d­Press auf das Schrei­ben von Arti­keln und Ver­wal­ten von Kom­men­ta­ren. Zum Rein­schnup­pern für abso­lu­te Anfän­ger, die einen ers­ten Über­blick über Wor­d­Press bekom­men wol­len, ist die Demo aber durch­aus geeig­net.

Wer etwas tie­fer ein­stei­gen will, soll­te sich einen Account auf http://www.wordpress.com anle­gen. Dort sind die Mög­lich­kei­ten zum Tes­ten von Wor­d­Press ungleich grö­ßer, und Sie kön­nen damit auch pro­duk­tiv blog­gen. Bei wordpress.com kön­nen Sie bei­spiels­wei­se das The­me aus­tau­schen und aus einer Rei­he von vor­ge­ge­be­nen The­mes wäh­len. Die Instal­la­ti­on belie­bi­ger The­mes ist nicht mög­lich, eben­so wie die Instal­la­ti­on von Plugins, da wordpress.com kei­ne Plugins kennt. Dafür lie­fert wordpress.com eini­ge Fea­tures mit, die man in einer eige­nen Instal­la­ti­on mit Plugins nach­rüs­ten müss­te. Zu nen­nen sind hier bei­spiels­wei­se Sta­tis­ti­ken, die Mög­lich­keit, Umfra­gen durch­zu­füh­ren oder Blog­posts bewer­ten zu las­sen. Dar­über hin­aus ste­hen Ihnen kos­ten­pflich­ti­ge Erwei­te­run­gen zur Ver­fü­gung. Damit kön­nen Sie bei­spiels­wei­se Pre­mi­um-The­mes nut­zen, ein eige­nes Design erstel­len, Ihr Blog auf eine eige­ne Domain umlei­ten oder gar Ihr wordpress.com-Blog auf eine selbst­ge­hos­te­te Instal­la­ti­on über­tra­gen las­sen. Da die­se Erwei­te­run­gen jedoch teil­wei­se ziem­lich teu­er sind, fah­ren Sie mei­ner Ansicht nach bes­ser, wenn Sie zunächst auf wordpress.com ein wenig spie­len und danach Ihr eige­nes pro­duk­ti­ves Blog auf Ihrem Webs­pace auf­set­zen, sobald Sie sich im Umgang mit Wor­d­Press sicher füh­len. Allein für das Ent­fer­nen von Wer­bung müs­sen Sie bei wordpress.com 30 Dol­lar im Jahr zah­len. Ledig­lich die Umlei­tung Ihres wordpress.com-Blogs auf Ihre eige­ne Domain ist mit 13 Dol­lar im Jahr recht güns­tig und lohnt sich mit­un­ter, wenn die Mög­lich­kei­ten, die Ihnen ein wordpress.com-Blog bie­tet, für Sie aus­rei­chend sind und Sie mit Wer­bung leben kön­nen. Für ein Hob­by-Blog reicht das alle­mal, viel­leicht sogar ohne Domain­um­lei­tung. Für eine pro­fes­sio­nel­le Web­site oder ein Pro­fi-Blog mit Wor­d­Press kom­men Sie aber mei­ner Mei­nung nach allein schon wegen der Erwei­ter­bar­keit durch Plugins nicht um ein selbst­ge­hos­te­tes Wor­d­Press her­um. In die­sem Fall ist ein wordpress.com-Blog die idea­le Spiel­wie­se, um sich mit Wor­d­Press ver­traut zu machen und spä­ter rich­tig durch­zu­star­ten. Auch even­tu­ell schon ver­öf­fent­lich­te Blog­posts kön­nen Sie selbst von wordpress.com zu einem Wor­d­Press auf Ihrem eige­nen Webs­pace mit­neh­men. Das ist gar nicht so schwer, und auch dafür müs­sen Sie sicher kei­ne 129 Dol­lar aus­ge­ben, die für die­se Dienst­leis­tung ver­langt wer­den.

Wenn Sie wei­te­re Mög­lich­kei­ten ken­nen, Wor­d­Press ohne Instal­la­ti­on zu tes­ten, wür­de ich mich über einen Kom­men­tar freu­en.

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3 thoughts on “WordPress ohne Installation ausprobieren

  1. Ich den­ke über XAMPP (local­host) lässt sich WP auch sehr gut tes­ten.

    Aber um sich mit Wor­d­Press „sicher zu füh­len” gehö­ren eini­ge Stun­den oder auch Tage dazu.

    Zwar ist die Soft­ware rela­tiv leicht ver­ständ­lich aber um mit WP sinn­voll umge­hen zu kön­nen braucht es durch­aus Zeit.

    Wie z.B. mit WP umzie­hen, BackUp’s erstel­len, Per­for­mance opti­mie­ren, Plugin Koli­sa­tio­nen ver­hin­dern usw.

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